Der Generationenübergang zählt zu den größten Risiken für mittelständische Familienunternehmen. Die aktuellen Zahlen des KfW Nachfolge-Monitorings 2025 sind alarmierend: 57 % der Inhabenden sind 55 Jahre oder älter – ein Anteil, der sich seit 2003 fast verdreifacht hat.
Doch statt zu handeln, verharren viele Betroffene wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange. Obwohl die Zeit knapp wird, die Nachfolge strukturiert anzugehen, haben 46 % der Unternehmen mit Nachfolgeplänen noch keinerlei Vorbereitungen getroffen. Oft scheitert die Übergabe nicht nur an fehlenden Kandidaten, sondern an emotionalen Blockaden, der Angst vor Kontrollverlust und unklaren Zukunftsperspektiven.
In unserem neuen S+V Report zeigen wir, welche Faktoren den Erfolg eines Generationenübergangs maßgeblich bestimmen. Dabei wird schnell deutlich, dass eine erfolgreiche Übergabe kein punktuelles Ereignis ist, sondern ein Prozess, der lange vor dem Notartermin beginnt.